Jägerin des Jahres 2017

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Carina Frank – Jägerin des Jahres 2017

Carina Frank wurde am 04. Mai 2017 auf der 2. ARTEMIS Galanacht der Jagd zur
2. Jägerin des Jahres ernannt. Sie löst damit die Linzerin Doris Moser ab, die das Amt als 1. Jägerin des Jahres seit April 2016 bekleidete.

Viel wurde im 1 ARTEMIS-Jahr erreicht. Unzählige Pressetermine, Interviews und Veranstaltungen wurden durch den Verein ARTEMIS, welcher als gemeinnütziger Verein zur positiven Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd 2015 begründet wurde, und Jägerin des Jahres Doris Moser wahrgenommen.

Als ganz besonderes Highlight des vergangenen Jahres darf man die Rede von Doris Moser im Österreichischen Parlament nennen. ARTEMIS konnte im Parlament ein Plädoyer für die Jagd halten um damit die Politik auf die Anliegen der Jagd sensibilisieren. Mit viel Zuspruch wurde Doris Moser im Parlament empfangen, viele interessierte Gespräche konnten stattfinden.

Doch auch medial Tat sich Einiges. So durfte Doris Moser unter anderem das Cover einer großen, oberösterreichischen Lifestylezeitung zieren und mit Österreichs größtem Lifestylemagzin WOMAN eine mehrseitige Story zur Jagd und zu naturnahem Leben umsetzen.

Auch Carina steht in den Startlöchern zu einem ereignisreichen Jahr.
Obwohl ihr die Jagd eigentlich nicht unbedingt in die Wiege gelegt worden war: Carina Frank stammt aus keiner jagdlichen Familie – doch ihr Herzblut zur Jagd wuchs stetig.

Aufgewachsen in einem landwirtschaftlichen Betrieb lebte sie von klein auf in einem sehr passionierten Nahverhältnis zur Natur. Mit einem besonderen Anliegen für eine gesamtheitliche Betrachtung der Symbiose Jagd & Landwirtschaft beschloss sie 2013 die Jagdprüfung abzulegen – natürlich mit Erfolg.

Auch heute ist ihr das Zusammenspiel und vor allem die positive Wechselwirkung Jagd und Landwirtschaft ein sehr großes Anliegen. Sie selbst vereint in ihrer Person beide Seiten. Denn beruflich vertritt Carina in der Sozialversicherungsanstalt der Bauern die Belange der Landwirtschaft – während ihre brennende Leidenschaft in der Freizeit heutzutage mehr der Jagd, Falknerei und den Jagdhörnern gilt.

Denn die intensive Arbeit mit Tieren im Landwirtschaftsbetrieb der Eltern war nicht nur Basis für die Jagdprüfung sondern brachte Carina auch einer weiteren Berufung näher: der Falknerei. Die Falknerei bannte Carina vom ersten Moment an. Hier kann sie das gewachsene Gespür im Umgang mit Tieren, das sie am Bauernhof der Eltern seit jeher erlernte, aktiv ausleben und weitergeben.  

Im Jahr 2014 legte sie somit die Falknereiprüfung ab und stürzte sich mit aller Passion in die Thematik der Greifvögel. Seit 2015 ist sie nun mit ihrem eigenen Steinadler unterwegs – von Salzburg bis Abu Dhabi – und gibt sich als Vizepräsidentin des Österreichischen Falknerbunds mit viel Leidenschaft und Verantwortung der Greifvogeljagd hin.

Immer mit einem großen Augenmerk und Respekt für das besondere Stück gelebte Geschichte, das sie mit der Jagd und Falknerei fortführt.

Wenn man Carina fragt, weshalb gerade sie die Jägerin des Jahres 2017 ist? Dann erhält man folgende Antwort: „Weil ich die Vielheit der Facetten der Jagd in mir vereine.“